Verbandsgemeinde Südeifel - Verwaltungssitz
Pestalozzistr. 7, D- 54673 Neuerburg
Tel.: +49(0)06564 69(0), Mail: [email protected]

Verbandsgemeinde Südeifel - Standort Irrel

Prümzurlayer Straße 2, D-54666 Irrel
Tel.: +49(0) 06525 79(0), Mail: [email protected]

Meldeamt Neuerburg: Bitte Termin vereinbaren!!!
Meldeamt ist mittwochnachmittags geschlossen.


Öffnungszeiten Neuerburg und Irrel:

Mo-Mi: 08:00-12:00 Uhr, 14:00-16:00 Uhr

Do: 08:00-12:00 Uhr, 14:00-18:00 Uhr
Fr. 08:00-12:00 Uhr

Anschrift & Öffnungszeiten (komplett)

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Bürgerinformationssystem - Mitteilungsblatt - www.vg-suedeifel.de - www.suedeifelwerke.de - www-felsenland-suedeifel.de - www.teufelsschlucht.de - www.dinosaurierpark-teufelsschlucht.de

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Im Bereich der Irreler Wasserfälle herrscht aktuell akute Lebensgefahr!!!Zerstörungen an Irreler Wasserfällen

Die Hänge sind unterspült, drohen komplett abzurutschen und die noch vorhandenen Wege mitzureißen.

Deswegen warnen wir alle eindringlich davor, die Absperrungen zu missachten, da die Gefahr auch bereits unmittelbar auf den gesperrten Wegen gegeben ist.

Die Verbandsgemeindeverwaltung Südeifel




Die verheerende Flut hat neben den menschlichen Schicksalen auch Schäden in Millionenhöhe an öffentlichem und privatem Eigentum hinterlassen. Mit beispielhaftem persönlichem Engagement werden aktuell Gebäude wieder bewohnbar gemacht. Dennoch wissen viele Betroffene nicht, ob das vorhandene Heizsystem repariert werden kann, ob es energieeffiziente Alternativen gibt, ob diese geliefert und dann auch qualifiziert eingebaut werden können. Vor dem Hintergrund der nahenden Heizperiode sind zeitnahe Lösungen umso dringlicher. Die Landesregierung hat die Energieagentur Rheinland-Pfalz damit beauftragt, den Bedarf an Wärmeversorgung in den Überflutungsgebieten zu erheben und Kommunen und Betroffene bei Lösungsansätzen konkret zu unterstützen.

Die Energieagentur Rheinland-Pfalz führt derzeit bereits eine flächendeckende Analyse zu möglichen Kurzfrist- als auch Übergangslösungen in den betroffenen Kommunen durch. Ein erster Überblick soll Anfang September vorliegen. „Die Landesenergieagentur arbeitet dabei mit den Bürgermeistern, Verwaltungen und örtlichen Krisenstäben sowie in enger Kooperation mit Schornsteinfegern, SHK-Handwerk, Verbraucherzentrale, Energieberatern, Landeshochschulen und den örtlichen Energieversorgern zusammen“, sagt Michael Hauer, Geschäftsführer Energieagentur Rheinland-Pfalz.

Weiterlesen: Energieagentur Rheinland-Pfalz koordiniert Hilfen für die Heizperiode in Flutgebieten

Aufgrund von Kranarbeiten wird der Bereich „Im Madamenhof“ (L4) am 27.08.2021 ab 14 Uhr bis zum 28.08.2021 bis ca. 18 Uhr für den Straßenverkehr voll gesperrt.

Am 27.08.2021 besteht von 14 Uhr bis zum 28.08.2021 um 18 Uhr für den gesamten Bereich „Oberstraße“ -Einmündung Heidbachstraße bis zur „Burgstraße“- ein absolutes Halteverbot. Wir bitten die Anwohner um Beachtung.

Eine Umleitungstrecke für den PKW-Verkehr wird über die Oberstraße (K50) Richtung Leimbach (L4 und L10) nach Neuerburg ausgewiesen. Die Umleitungsstrecke für den Schwerlastverkehr wird über Sinspelt weiträumig nach Neuerburg umgeleitet. Eine entsprechende Beschilderung ist ausgewiesen.

Verbandsgemeindeverwaltung Südeifel
Neuerburg, 19.08.2021
Es wird darauf hingewiesen, dass die kommunalen Corona-Schnelltestzentren in Neuerburg und Irrel letztmalig am 27./28.08.2021 zu den bekannten Zeiten geöffnet haben.

Schnelltestzentrum Irrel, Auf Omesen 2 (ehemalige VG Irrel):

Freitags 17:30 Uhr – 20:00 Uhr

Schnelltestzentrum Neuerburg, Bitburger Str. 17 (Gesundheitszentrum)

Samstags 10:00 Uhr – 12:00 Uhr

Ab dem 29. August 2021 werden  die beiden Schnelltestzentren bis auf Weiteres geschlossen.

Die Bürgerinnen und Bürger werden um entsprechende Beachtung gebeten.

Ihre Verbandsgemeindeverwaltung Südeifel

 
mit etwas Abstand zur Katastrophe vom 14./15.7. möchte ich die Gelegenheit nutzen, vielen Menschen herzlich zu danken.
Die herausragende Leistung unserer Feuerwehren im Verbund mit dem THW, unterstützt von Kräften aus ganz Rheinland-Pfalz, hat uns enorm geholfen, die akuten Folgen der Flut zu bewältigen. Dabei wurden sie tatkräftig von vielen Einheiten des Deutschen Roten Kreuzes im Bereich Verpflegung und Betreuung unterstützt.
Unsere Ortsbürgermeister in den betroffenen Orten waren für ihre Bürger jederzeit ansprechbar und haben bis an den Rand der Erschöpfung koordiniert, organisiert und an jeder Stelle mitgeholfen. Dabei konnten sie immer auf die Hilfe der örtlichen Landwirte und Unternehmer setzen, die mit ihrem Gerät dafür gesorgt haben, dass der Schutt und Müll wegkam und die Infrastruktur der Dörfer zumindest provisorisch wiederhergestellt war.
Besonders berührt hat mich das selbstlose Engagement vieler Bürger. Die Einrichtung von Sammelstellen für Hilfsgüter in Neuerburg, Mettendorf und Irrel zeugte davon. Es gab kaum einen Betroffenen, dem nicht von einer Vielzahl Freiwilliger beim Aufräumen und Saubermachen geholfen wurde. Hervorzuheben ist hier auch die große Solidarität von Dörfern, die nicht betroffen waren zu Dörfern, in denen die Flut schlimme Schäden verursacht hat. Ihnen allen gebührt mein herzlicher Dank. Der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft war in diesen Tagen so stark wie nie. Dies wünsche ich mir auch, wenn mancherorts wieder der Alltag einkehrt. 
Glücklicherweise funktioniert vieles in der Südeifel sehr unkompliziert. Unsere Versorgungsunternehmen im Bereich Straßenbau, Stromsowie Wasser und Abwasser haben zeitnah dafür gesorgt, dass unsere Infrastruktur weitestgehend wieder funktioniert. Auch die Verbandsgemeindeverwaltung in Neuerburg war mit überfluteten Kellerräumen betroffen. Hier gilt mein Dank allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die parallel die eigenen Schäden beseitigten und die Ortsgemeinden tatkräftig bei allen Maßnahmen unterstützten.
Ich habe viel Solidarität und Anteilnahme von Menschen und Kommunen aus ganz Deutschland in den letzten zwei Wochen erfahren. Beispielhaft ist hier zu nennen, dass der Oberbürgermeister von Dresden, Dirk Hilbert, persönlich in Neuerburg anrief, um eine Spende anzukündigen, weil er etwas zurückgeben möchte, als ihnen beim Oderhochwasser geholfen wurde.
Nun gehen beim DRK des Eifelkreises und der Verbandsgemeinde für alle betroffenen Ortsgemeinden dankenswerterweise viele Spenden ein. Ich hoffe, dass es uns gelingt, damit das Leid der Betroffenen etwas zu lindern. Es ist jetzt unsere gemeinsame Aufgabe, die zu tragen, die am stärksten von den Ereignissen betroffen sind.
Wenn wir nach vorne blicken, denken wir neben der Beseitigung der Schäden von Privaten und Unternehmern an die Wiederherstellung von Brücken, Straßen, Wander- und Radwegen, Campingplätzen sowie Freibädern. Dies wird leider einige Zeit in Anspruch nehmen und bedarf großer Unterstützung von Land und Bund. Ich bin zuversichtlich, dass wir mit den politisch Verantwortlichen in VG, Stadt und Gemeinden diese Aufgabe bewältigen.
Nochmals danke ich allen für ihren selbstlosen Einsatz.
 
Ihr Moritz Petry
Bürgermeister